Leben an Bord
Eine Hand für sich – die andere für das Schiff
Ein Großsegler wie die Antigua lässt sich nur bewegen, wenn eine erfahrene Crew Hand in Hand arbeitet. Selbst wenn sich so manches Segel heute über eine elektrische Winsch setzen oder brassen lässt, muss es doch von Hand angeschlagen und ausgepackt werden. Und nur wenn alle Segel ideal zum Wind stehen, lässt sich der Kurs halten und kommt das Schiff gut voran. Entsprechend geschäftig ist das Treiben an Bord. Rund um die Uhr sind Ruder und Ausguck besetzt. Bei jeder Wind- und Kursänderung muss die Segelführung kontrolliert und angepasst werden und zwischendurch gibt es tausende Dinge, die erledigt werden müssen, um das Schiff in seinem jetzigen Zustand zu erhalten. Und selbst bei Nacht vor Anker gibt es stets einen, der »Ankerwache« geht und dabei Wetter und See im Auge behält.
Das Leben an Bord gleicht einem Uhrwerk, welches vor vielen Jahrzehnten in Gang gebracht wurde und seither in seinem bewährten Rhythmus schlägt. Oft sind sogar die Rituale, mit denen sich die Wachen zu festgelegten Zeiten ablösen, beibehalten worden. Dies weniger aus Nostalgie sondern weil sich die Abläufe in all den Jahren als sinnvoll erwiesen haben.
Einfach nur zuzuschauen, mag in den ersten Stunden befremdlich sein. Sobald man sich aber eingewöhnt hat – und das hat man nach dem zweiten Wachwechsel – geht von der gleichmütigen Geschäftigkeit an Bord eine ungeahnte Ruhe und Gelassenheit aus, die sich durch den Frieden, den man unweigerlich mit Wind und Wetter, Seegang und Schiffsbewegung und letztlich auch Kurs und Geschwindigkeit macht bzw. machen muss, verstärkt. Selbst wenn Sie dieser Rhythmus nicht betrifft, wenn Sie sich ganz rausnehmen, einmal gar nichts machen und einfach nur ausschlafen, zusehen oder Ihren Gedanken nachhängen, werden Sie die regelmäßigen Mahlzeiten an Bord immer wieder zurückholen und daran erinnern, dass Seeluft hungrig macht.
Unsere Service-Crew wird Sie so gut es geht verwöhnen. Genießen Sie das Leben an Bord, ein gutes Buch oder Gespräch, die üppigen Mahlzeiten, ein frisch gezapftes Bier oder einen guten Wein. Je nach Wetter und Reiseplan schaffen Hafenliegezeiten und geplante Exkursionen Gelegenheit zum »Landgang« und »Beine vertreten« und bieten Badestopps, gemütliche Abende und so manch legendäres Bordfest Abwechslung vom Schiffs-Alltag.
Natürlich müssen Sie an Bord nicht untätig sein. Unter fachkundiger Anleitung können Sie gemeinsam mit der Stammcrew Masten und Klüverbaum entern um bei Segelmanövern zu helfen, können Sie Ruder »gehen«, dem Bootsmann bei unzähligen kleinen und großen Reparaturen helfen oder sich von Kapitän oder Steuermann in die Geheimnisse der Navigation einweisen lassen. Jede Hand an Bord ist willkommen, wobei immer die eherne Regel gilt: „Eine Hand für sich – die andere für das Schiff.“
Diese Regel werden Sie bald nach Eintreffen an Bord auch vom Kapitän hören. Sobald Sie Ihre Kabine bezogen und sich etwas eingelebt haben, treffen sich Mannschaft und Mitreisende an Deck oder im großen Salon um über die Sicherheit an Bord und den geplante Reiseverlauf zu sprechen und natürlich sich gegenseitig kennenzulernen. Schließlich sind auch wir neugierig auf Sie und freuen uns wenn Sie da sind und wir Ihnen unsere Schiffe zeigen können.

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Mit der Atlantis ins MittelmeerDie Schönheit der Balearen von Bord eines Schiffes aus erleben - eine perfektere Urlaubsform gibt es kaum. Wir segeln vor Mallorcas herrlicher Küste und besuchen die schönsten Buchten, die feinsten Strände und die nettesten Häfen. Dazu hin und wieder ein Landausflug ... Erholung pur!
Palma de Mallorca - Rund Mallorca. Mögliche Ziele Menorca - Ibiza - Palma de Mallorca
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